Renate & Wolfgang

Unser größtes Hobby - REISEN !

Senegal & Gambia  1985       ... dort wo der Affenbrotbaum wächst.

1985 besuchten wir den Senegal.
Dort waren wir im "Club du Baobab"  untergebracht.
Der Baobab, auch Affenbrotbaum genannt, ist das Wahrzeichen Afrikas.
Unser Club lag am Meer und hatte direkten Zugang zu einer Lagune die total mit Mangroven zugewachsen war.
Mit den Hoteltretbooten nutzten wir die Gelegenheit richtige "Safaris" zu starten.
Wir erkundeten eine einzigartige Natur.




 


Mit den Hoteltretbooten machten wir unsere Ausflüge in den Mangroven







Weitere unvergessliche Eindrücke sammelten wir auf einer mehrtägigen Rundfahrt, die uns bis tief ins Landesinnere und weit nach Gambia hinein brachte. Wir durchquerten die Casamance und gelangten so bis Ziguinchor. Unterwegs besuchten wir zahlreiche Märkte. Auf einem Wochenmarkt  kosteten wir unter Anleitung unseres Guides einheimische, uns nicht bekannte Obstsorten. Wir rochen und probierten was das "Zeug" hergab. Der Fleisch- und der angrenzende Fischmarkt war ebenfalls ein Erlebnis für unsere Nasen. In einem anderem Dorf fand gerade ein Handwerkermarkt statt. Diese Gelegenheit nutzten wir um uns die traditionelle Kunst anzuschauen und erstanden selbstverständlich einige Souvenirs.



An seiner Mündung in den Atlantischen Ozean erreicht der Gambia eine gewaltige Breite. Fähren und Boote verkehren zwischen den entgegengesetzten Ufern, um Personen und Waren zu transportieren.
Als wir die Fähre bestiegen hatten und dachten sie wäre VOLL, weil das Heck des letzten Autos es unmöglich machte die Klappe komplett zu schliessen und alle Sitzplätze belegt waren, da öffnete man an Land die Tore einer Wellblechhalle und es strömten noch mehrere hundert Einheimische mit Kind und TIER auf das Schiff.

Sie kletterten über die Autos  und besetzten noch jeden freien Zentimeter auf dem Unter- Deck. Seit ich das mit eigenen Augen gesehen habe, kann ich die jeweiligen Schreckensmeldungen bei Fährunglücken in dieser Region verstehen.




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Insel Goree
Die Insel liegt gut 3 km östlich vom Dakar-Hafen. Von Mole 1 aus gibt es einen Pendelverkehr mit Motorbooten. Die Goree - Insel wurde 1444 von den Portugiesen entdeckt und hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. 1817 übernahmen die Franzosen die Insel und bauten sie zu einem wichtigen "Umschlagplatz" im Sklavenhandel aus.  An die Sklaverei erinnern noch viele Bauten in den winkeligen Gassen Gorees. Letzte Leidensstation vor dem Abtransport der Sklaven war das Maison des Esclaves. Es wurde auch Cateverie genannt. In trostlosen Zellen harrten die Sklaven der ungewissen Zukunft. Alle Räumlichkeiten kann man noch heute besichtigen.